Kaum ein Platz war noch frei!

Bundeslandwirtschaftministerin Ilse Aigner besuchte am 19. August unser schönes Wiesenttal. Auf dem Marktplatz in Muggendorf konnte Konrad Rosenzweig vor vollbesetzten Bankreihen nicht nur die Ministerin sondern auch unsere lokalen CSU-Kandidaten begrüßen.

Auf Hartmut Koschyks Internetseite steht ein ausführlicher Bericht:

 

Mehr Wertschätzung für Lebensmittel hat Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner am Montagabend bei einem Besuch in Muggendorf gefordert. Bundesweit würden elf Millionen Tonnen Lebensmittel einfach weggeworfen. Das könne und das dürfe nicht sein. Das Wegwerfen von Nahrungsmitteln, noch dazu in einer solchen Dimension sei weder ethisch noch wirtschaftlich vertretbar, sagte Aigner bei einem Wahlkampfauftritt.


Zuvor hatte sie sich zusammen mit dem Parlamentarischen Finanzstaatssekretär und örtlichen Bundestagsabgeordneten Hartmut Koschyk vor dem Rathaus der Gemeinde in das Goldene Buch eingetragen.


Ernährung sollte deshalb auch ein Teil des Erziehungsauftrages sein. Das dürfe allerdings nicht bedeuten, dass die Politik den Menschen vorschreibt, was sie essen dürfen und was nicht. Genau das aber planten die Grünen mit der Einführung eines „Veggie-Days“. „Das geht schlicht und einfach zu weit“, sagte die Ministerin.


Aigner zeigte sich begeistert von der Landschaft der Fränkischen Schweiz. Sie erinnerte aber auch daran, dass diese Landschaft nicht von selbst entstanden sei. „Die Landschaft ist das Ergebnis der harten Arbeit von Landwirten, also von Praktikern und nicht etwa von denen, die nur gescheit daherreden“, sagte sie. Die Ministerin zeigte sich verärgert darüber, dass bestimmte gesellschaftliche Kräfte und Parteien immer wieder den gesamten Berufsstand diffamierten. „Das hat die Landwirtschaft nicht verdient, das ist ungerecht“, so Aigner. Zumal die gesamte Diskussion über Tierhaltung von Kräften geschürt werde, die noch nie einen Stall von innen gesehen hätten.


Lobende Worte für Ilse Aigner, die nach der Wahl wieder in die Landespolitik zurückkehren wird, fand Staatssekretär Hartmut Koschyk. Sie sei während ihrer Zeit als Ministerin stets als Kämpferin am Kabinettstisch und als engagierte Fürsprecherin der Landwirte aufgetreten. Koschyk bescheinigte Ilse Aigner eine breite Politikkompetenz und wünschte ihr viel Glück für ihre neuen Aufgaben im Freistaat. „Wir lassen sie ungern ziehen“, sagte der Staatssekretär und appellierte an Ilse Aigner, mit ihrem Charme, ihrer Hartnäckigkeit und ihrer hohen Kompetenz künftig die bayerische Politik zu prägen.


Zuvor hatte der 2. Bürgermeister, Bezirksvorsitzende des Verbandes für landwirtschaftliche Fachbildung und CSU-Ortsvorsitzende Konrad Rosenzweig an den 40. Geburtstag des CSU-Ortsverbandes Wiesenttal, zu dem Muggendorf gehört, erinnert. Während damals im Zuge der Gebietsreform aus vielen kleinen Gemeinden heraus die Großgemeinde Wiesenttal entstanden sei, gehe es heute um Themen wie den DSL-Ausbau.


Hier forderte Rosenzweig die Ministerin auf, dahingehend auf die Bayerische Staatsregierung einzuwirken, dass mehr Mittel für den Breitbandausbau zur Verfügung gestellt würden. „100.000 Euro reichen für eine Großgemeinde wie Wiesenttal bei weitem nicht aus, so Rosenzweig. Während die CSU bei der Gründung des Ortsverbandes gerade einmal sieben Mitglieder verzeichnen konnte, seien es heute 35 Mitglieder, bei einem respektablen Durchschnittsalter von 48 Jahren.


Zusammen mit Ministerin Ilse Aigner und Staatssekretär Hartmut Koschyk ernannte Rosenzweig Gründungsmitglied Paul Ganß zum Ehrenvorsitzenden. Ganß war nicht nur Kreis- und Marktgemeinderat aus Neudorf, sondern auch Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes.“